Nicht farbig, nicht grau, nichts muss, alles kann -
wenn es Zeit ist...

Über mich

Thematisch sind es immer dringlicher werdende Fragen um die individuelle menschliche Wahrnehmung und das zutiefst persönliche Erleben, das mich interessiert. Projekte entstehen aus der Begegnung mit Menschen, und immer wichtiger wird die Kommunikation: Fragen und Zuhören prägen meine Arbeit, häufig intensive Momente des Beisammenseins. Sie werden zum zentralen Teil der Bildentstehung. Was entsteht, ist interaktiv. Im besten Fall auch für den Betrachter erleb- und spürbar in seinem ganz eigenen individuellen Sein.

 

Als Kind interessierte mich die Fotografie. Immer wieder bildete ich mit meinen Fingern kleine Rechtecke auf der Suche nach aufnahmewerten Ausschnitten.
Später dann war es die Bewegung im Inneren wie im Äußeren, die mich anzog.
Körperausdruck, Tanz, Bewegungstheater und Performance und schließlich das Zeichnen, viel Akt. Ich fand meine Linie und dann, mit einem Mal, bekam ich Lust auf Farbe und nur noch Malen.
Es folgte eine Ausbildung und ein Studium, zuletzt in Amsterdam. Die kreative Szene dort: Man traute sich, probierte aus ohne viel Tamtam. Das hat mir gefallen.
Rückkehr nach Deutschland. Die Malerei entwickelte sich. Aus Bildern werden Serien und Thematiken wachsen zu Projekten, die sich fortwährend weiter entwickeln und kein Ende zu haben scheinen. Malgrund und -mittel und der Prozess des Malens werden sorgfältig ausgewählt, haben Bedeutung. Rituale prägen den Prozess.
Eine klassisch künstlerische Ausbildung kann ich nicht vorweisen, statt dessen die Unterstützung vieler wertvoller LehrerInnen, denen ich sehr dankbar bin und die mir Raum gaben für ein kreatives Sein und wichtigen Austausch, unter anderem Alain Simon, Heidi Schrickel und Horst Benz.